ANA 17.09.09: Wolfgang Aigner übernimmt SPD von Thomas Holzinger

Veröffentlicht am 17.09.2009 in Ortsverein

Thomas Holzinger gibt mit Verweis auf Funktion als SV-Vorsitzender Amt ab

Neuötting. Nach einer Amtsperiode hat SPD-Ortsvorsitzender Thomas Holzinger sein Amt abgegeben: Neuer Vorsitzender des 66 Mitglieder umfassenden SPD-Ortsvereins Neuötting/Alzgern ist nun Wolfgang Aigner, erst seit kurzem Mitglied in der SPD. Der 39-jährige Rettungsassistent hatte bereits bei den Kommunalwahlen, damals noch als Nichtmitglied, für den Stadtrat auf der SPD-Liste kandidiert und dort 785 Stimmen (3,94 Prozent) geholt - es wäre Platz elf gewesen. Erst in diesem Jahr sei er der SPD auch als Mitglied beigetreten, sagte er bei seiner Vorstellung.
Holzinger, der im Oktober 2006 zum Nachfolger von Jürgen Gastel gewählt worden war, gab vor etwa 30 Zuhörern sein Amt nicht leichten Herzens ab. Vielmehr ist es eine Folge der Berufung zum Vorsitzenden des SV Alzgern. Nachdem der Tag doch nicht 40, sondern nur 24 Stunden habe, habe er sich entschlossen, den Vorsitz des SPD-Ortsvereins in noch jüngere Hände zu geben. Der Rücktritt vom Vorsitz bedeute jedoch nicht, dass er sich ganz zurückziehe, er wolle vielmehr von der ersten Reihe ins zweite Glied - der 37-Jährige ist künftig als Beisitzer im Vorstand. Die SPD, so sagte er, sei eine alte Partei, werde eher tot als lebendig gesagt und schaffe es doch immer wieder, sich zu erneuern. In seinem Rückblick auf die letzten beiden Jahre streifte er die vielen sozialen Aktivitäten und ging vor allem auf den Kommunal-Wahlkampf 2008 ein. Damals habe es sich die „deutlich zunehmende Unzufriedenheit mit dem amtierenden Bürgermeister Springer gezeigt“, sagte er, und dass Machtüberheblichkeit nicht weiter bringe. Abschließend appellierte er mit Blick auf den 27. September: „Trotz aller Bundeswahlunkerei: Bleibt zuversichtlich, engagiert euch!“
Den Kassenbericht gab der kommissarische Kassier Michael Kügler. Ihm zufolge hat der Verein im Jahr 2007 und 2008 rund 6100 Euro Einnahmen sowie 13 500 Euro Ausgaben verbucht. Zum Jahresende hatte man noch 2800 Euro übrig. Der große Ausgabenfaktor war die Kommunalwahl, der alleine 123093,82 Euro gekostet hat, so Kügler: „Das ist ein schönes Geld, aber der Erfolg hat uns ja recht gegeben“. Die frühere Kassierin Sigrid Stöckl-Schmid warf hier ein: „es war nicht schad’ um einen einzigen Euro“ - und erntete den Applaus der Versammlung. Die Vorstandschaft wurde schließlich einstimmig entlastet.
Bundestagskandidat Werner Groß machte in seinem Grußwort deutlich, dass man den Bürgern die Angst nehmen müsse vor einer möglichen rot-rot-grünen Koalition: „Das wollen wir nicht“, hielt er fest. Und Bürgermeister Peter Haugeneder fügte das wachsende Politik-Desinteresse hinzu: „Das Gift jeglicher Wahlen ist die Tendenz, dass die Leute nicht mehr zur Wahl gehen.“ - ina

NEUWAHLEN
Vorsitzender wurde mit 22 von 23 Stimmen bei einer Enthaltung Wolfgang Aigner (bisher Thomas Holzinger)
Stellvertreter: Ulrike Garschhammer und Peter Haugeneder (bisher Jürgen Gastel und Manuela Dönhuber)
Kassier wurde Thomas Klinger (bisher Sigrid Stöckl-Schmidt)
Schriftführer wurde Thomas Maier (bisher Peter Haugeneder)
Kassenprüfer bleiben Marlene Warmbrunn und Michael Kügler.
Als Beisitzer wurden Jürgen Gastel, Uta Dietl, Thomas Holzinger, Manuela und Seban Dönhuber und Hermann Wimmer gewählt. Ebenso wurden die amtierenden Stadträte Rupert Bruckmeier und Irmgard Rauschecker, die keine Mitglieder des Ortsvereins sind, per Votum der Mitglieder nachträglich in den Vorstand einberufen.
Vertreter für die Arbeitsgruppen sind Bernhard Metz, Cora Holzinger, Christoph Kolm und Siegfried Richter.

 

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